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"Herr Fahrlehrer, ich sage Ihnen gleich, ich bin
kein Prüfungsmensch!" So oder ähnlich
klingen die Worte eines aufgeregten Fahrschülers
vor seiner praktischen Prüfung. Dies ist nur allzu
verständlich in dieser Situation, denn die meisten
Menschen sind keine Prüfungsmenschen. Was aber
tun, wenn die Ängste so groß werden, dass
plötzlich nur noch eine große Leere im Kopf
ist? Dass man plötzlich Fehler macht, die man sonst
noch nie in der Fahrausbildung gemacht hat?
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Hier sei an den Spruch eines Fahrlehrers erinnert, der die
Situation nur zu treffend beschreibt: "Der Fahrlehrer
kennt seinen Fahrschüler sehr genau, aber nicht immer
seinen Prüfling!"
Deshalb an dieser Stelle einige Tipps, wie der Druck vor
oder während der Prüfung ein wenig vermindert werden
kann:
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Sie und Ihr Fahrlehrer sollten vor der Prüfungsfahrt
davon überzeugt sein, dass Sie es schaffen werden.
Eine solide Vorbereitung vor der Prüfung ist das
beste Ruhekissen. Sprüche wie "Wir können
es ja mal probieren, vielleicht klappt es ja schon."
bauen nur zusätzlichen Druck auf und sollten vermieden
werden.
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Simulieren Sie in den letzten Fahrten Ihrer praktischen
Ausbildung eine Prüfungsfahrt und werten Sie diese
gemeinsam mit Ihrem Fahrlehrer aus.
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Legen Sie ihren Prüfungstermin nicht in Phasen
anderer beruflicher oder persönlicher Höhepunkte
wie z.B. andere Prüfungen in Schule/ Beruf oder
allg. Stresssituationen auch privater Art.
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Erzählen Sie nicht überall herum, wann Ihr
Prüfungstermin sein wird. Sie schleppen dann nur
zusätzlich noch den Erwartungsdruck der Mitwisser
mit sich herum. Wenn überhaupt, sprechen Sie nur
mit Personen darüber, die Ihnen Mut machen und
Sie bestärken können. Leuten, die nur zusätzliche
Hektik verbreiten, sollten Sie von Ihrer Prüfung
erst erzählen, wenn Sie sie bestanden haben.
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Hören Sie nicht auf die Horrorgeschichten von
Leuten, die mal durchgefallen sind! Nur wenige werden
bereitwillig zugeben, dass ihnen ein grober Fehler unterlaufen
ist. Nicht selten wird von bösen Prüfern gesprochen
und über deren Wiedererscheinen Angst und Schrecken
verbreitet.
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Lenken Sie sich am Abend vor Ihrer Prüfung ein
wenig ab. Durch vorheriges stundenlanges Studium des
Lehrbuches werden Sie nichts Neues mehr entdecken. Sie
können alles!
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Erscheinen Sie ausgeruht und pünktlich zur Prüfungsfahrt.
Nehmen Sie möglichst vorher zum "Warmfahren"
noch eine Fahrstunde. So können Sie sich in Ruhe
bestens vorbereiten.
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Vermeiden Sie die Einnahme von Beruhigungsmitteln.
Sie lindern nicht die "Prüfungsangst,"
sondern verringern nur Ihre Aufmerksamkeit und Konzentration
bzw. Ihr Reaktionsvermögen.
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Denken Sie immer daran: Prüfer sind keine Götter.
Sie wissen, dass Sie noch nicht alles wie ein alter
Hase können. Es gibt keine fehlerfreien Prüfungsfahrten!
Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.
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