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Thema

Körperliche Beeinträchtigungen müssen nicht den Verzicht auf den Führerschein bedeuten. Viele Behinderungen lassen es zu, – zum Teil mit Hilfsmitteln und Zusatzeinrichtungen – ein Kraftfahrzeug sicher zu führen. Der Führerschein bedeutet für viele körperbehinderte Menschen ein Stück Unabhängigkeit und Mobilität.

Ausbildungsformen

  • Führerscheinausbildung in Theorie und Praxis
  • Umschulung von Führerscheininhaber/-innen auf ein Behindertenfahrzeug
  • Vorbereitung von notwendigen Begutachtungen
  • umfassende Beratung in allen Fragen um den Führerschein
  • Behördenangelegenheiten, bei möglichen Anträgen für die Kostenträger, bei technischen Kfz-Hilfen und Fahrzeugbeschaffung
  • Nachschulungskurse im Rahmen des Führerscheins auf Probe für Menschen mit Behinderungen
  • Seminare zum Punkteabbau für Menschen mit Behinderungen

Wir bieten Ihnen

  • Behindertengerechte Fahrzeuge und barrierefreie Räumlichkeiten
  • Umfassende Beratung auch über technische Kfz-Hilfen, behördliche und medizinische Voraussetzungen
  • Direkte Abrechnung mit den Kostenträgern
  • Verbandsfahrschule
  • Zusammenarbeit mit Behörden, Arbeitsämtern und Rentenversicherungsträgern

Finanzielle Hilfen

Es gibt unter Umständen die Möglichkeit, Zuschüsse zum Erwerb des Führerscheins zu erhalten. Wenn die Fahrerlaubnis zur Berufsausübung, Berufsausbildung oder aus anderen beruflichen Gründen notwendig ist, übernehmen eventuell der Träger der Rentenversicherung, die Berufsgenossenschaft oder das Arbeitsamt die Kosten. Bei anderen Gründen kann es finanzielle Hilfen über das Sozialamt oder die Hauptfürsorgestelle geben. Höhe und Art der Zuschüsse hängen jeweils vom Einzelfall ab. Wir sind gerne bereit, bei der Beantragung von Finanzhilfen zu beraten.

Kosten

Individuell, auf Anfrage.

Dauer

Individuell, je nach körperlicher Einschränkung und Ausbildungsform.

Häufig gestellte Fragen

Um rechtlich abgesichert zu sein, ist der Werdegang folgender:

  1. Art der Einschränkung dem Straßenverkehrsamt (SVA) mitteilen.
  2. Das SVA wird daraufhin i.d.R. ärztliche Gutachten von Ihnen einfordern (am besten gleich mitnehmen).
  3. Aufgrund der Gutachtenlage wird das Amt z. B. eine Fahrprobe, oder ein MPU-Gutachten verlangen.
  4. Sollte diese Begutachtungen positiv ausfallen, mit oder ohne Auflagen, können Sie rechtssicher weiter ein Kfz führen.


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