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Definition

Zweirädrige Krafträder (Mopeds) auch mit Beiwagen und Fahrräder mit Hilfsmotor durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h mit Elektromotor oder mit Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von maximal 50 ccm oder bei Elektromotoren eine maximale Nenndauerleistung von höchstens vier kW.
Dreirädrige Kleinkrafträder (Trikes) durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h und maximal 50 ccm Hubraum bei Fremdzündungsmotoren bzw. bei anderen Verbrennungsmotoren eine maximale Nutzleistung bis vier kW oder bei Elektromotoren bis maximal 4 kW Nenndauerleistung.

Mindestalter

16 Jahre.

Ausbildungsbeginn

15,5 Jahre.

Einschluss der Klasse

Keine.

Voraussetzungen

  • biometrisches Passfoto
  • Sehtest
  • gültiger Personalausweis
  • Lehrgangsbescheinigung Erste Hilfe

Theoretische Ausbildung

Gesetzliche Mindestforderung:

  • zwölf Doppelstunden Grundunterricht
  • zwei Doppelstunden klassenspezifischer Unterricht

Den Grundstoff können Sie in jeder unserer Fahrschulen besuchen.
Der klassenspezifische Stoff wird in Lingen, In den Sandbergen 20,

  • montags um 20.30 Uhr

angeboten.

Praktische Ausbildung

Gesetzliche Mindestforderung:

  • Übungsfahrten (Anzahl liegt an den persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten)

Theoretische Prüfung

Dauer: unbegrenzt.
Anzahl Fragen: 30 (20 Grundfragen + zehn klassenspezifische Fragen)
Maximale Fehlerpunktzahl: 10

Praktische Prüfung

Dauer: 45 Minuten.
Inhalte, die vorkommen können und somit beherrscht werden müssen:

  • fahrtechnische Vorbereitung (Kontrollen am Fahrzeug)
  • fahren im Stadtverkehr (inkl. STOP-Schilder und Verbotszeichen)
  • fahren in einer 30er Zone
  • befahren einer Kraftfahrstraße
  • befahren eines verkehrsberuhigten Bereichs
  • Grundfahraufgaben (kl. Slalom, gr. Slalom, ausweichen mit abbremsen, ausweichen ohne abbremsen, abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung, Stopp and Go, Schrittgeschwindigkeit geradeaus, Kreisfahrt)
    anfahren in einer Steigung (mit oder ohne Handbremse)

Ausbildungskosten

Die Ausbildungskosten werden maßgeblich von der Anzahl der Fahrstunden beeinflusst.

Die Ausbildungskosten setzen sich zusammen aus

  • dem Grundbetrag,
  • der Anzahl der Übungsfahrten,
  • den Kosten für die Vorstellung zur theoretischen Prüfung,
  • den Kosten für die Vorstellung zur praktischen Prüfung und
  • dem Lehrmaterial.

Für den Erwerb der Fahrerlaubnis Klasse M entstehen weitere externe Kosten für:

  • Antrag auf Fahrerlaubnis (zu stellen beim zuständigen Straßenverkehrsamt)
  • Sehtest (bieten wir im eigenen Hause an)
  • biometrisches Passfoto
  • Lehrgangsbescheinigung Erste Hilfe
  • Prüfkosten an den TÜV

Häufig gestellte Fragen

Grundsätzlich raten wir vom Erwerb, aus finanziellen Gründen, ab. Mit 15 Jahren kann man die wesentlich günstigere Mofaprüfbescheinigung erlangen. Wenn man davon ausgeht das du mit 17 deinen Autoführerschein hast, ist der Kosten-Nutzen-Effekt der Klasse AM auf ein Jahr beschränkt. Mit 17 darfst du dann legal Roller der Klasse AM fahren, da in der Klasse B die Klasse AM eingeschlossen ist.
Vorteile für weitere Führerscheine wie z. B. bei der Klasse A1 ergeben sich bei der Klasse AM leider nicht.

Allerdings leben wir in einem Flächenlandkreis und daher ist die Fahrerlaubnisklasse AM für das Erreichen des Ausbildungsplatzes eventuell von Bedeutung.

Grundsätzlich die vollständige Schutzkleidung. Für die Ausbildung stellen wir diese zur Verfügung, inklusive Airbag-Weste. Aus hygienischen Gründen empfehlen wir allerdings, dass du mit knöchelhohen Schuhen zur Fahrstunde kommst. Des Weiteren ist es sinnvoll, sich für kleines Geld eine Sturmhaube zu besorgen, denn die Helme wurden auch schon von anderen Fahrschülern getragen.

Grundsätzlich ja, wenn sie den Prüfungsanforderungen entspricht. Allerdings bedenke: Was ist, wenn du einmal (z. B. bei den Grundfahraufgaben) ausrutscht und dein Helm verkratzt oder die Hose oder Jacke ein Loch hat? Für diese Art von Schäden können wir dann leider nicht aufkommen.

Grundsätzlich ja, aber du brauchst eine Bestätigung deiner Haftpflichtversicherung, dass das Motorrad zu Fahrschulzwecken eingesetzt werden darf. Die Kostenersparnis beträgt dann etwa 5 Euro pro Fahrstunde.

Ja, alle Fahrschüler sind bei uns unfallversichert (Fahrschülerunfallversicherung bei der Fahrlehrerversicherung).


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