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Definition

Zugmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h und selbstfahrende Arbeitsmaschinen oder selbstfahrende Futtermischwagen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h, die jeweils nach ihrer Bauart für dieVerwendung zu land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden (jeweils auch mit Anhängern).

Mindestalter

16 Jahre.

Ausbildungsbeginn

Frühestens ein halbes Jahr vor dem Erreichen des Mindestalters.

Einschluss der Klasse(n)

AM, L

Befristung

Keine.

Voraussetzungen

  • biometrisches Passfoto
  • Sehtest
  • gültiger Personalausweis
  • Lehrgang Erste Hilfe

Theoretische Ausbildung

Gesetzliche Mindestforderung:

  • zwölf Doppelstunden Grundunterricht
  • sechs Doppelstunden klassenspezifischer Unterricht

Den Grundstoff können Sie in jeder unserer Fahrschulen besuchen.
Der klassenspezifische Stoff wird in Lingen-Darme an der Rheiner Str. 108

  • dienstags um 20.30 und mittwochs um 19.00 Uhr sowie
  • täglich um 11.30 Uhr

angeboten.

Praktische Ausbildung

Gesetzliche Mindestforderung:

  • Übungsfahrten (Anzahl liegt an den persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten)
  • Abfahrtkontrolle,
  • Grundfahraufgaben,
  • verbinden oder trennen des Traktor-Zuges

Theoretische Prüfung

Dauer: unbegrenzt.
Anzahl Fragen Ersterwerb: 30 (20 Grundfragen + zehn klassenspezifische Fragen)
Anzahl Fragen Erweiterung: 20 (10 Grundfragen + zehn klassenspezifische Fragen)
Maximale Fehlerpunktzahl: 10 bei Ersterwerb
Maximale Fehlerpunktzahl: 6 bei Erweiterung

Praktische Prüfung

Dauer: 60 Minuten, 30 Minuten davon reine Fahrzeit.
Inhalte, die vorkommen können und somit beherrscht werden müssen:

  • fahrtechnische Vorbereitung (Kontrollen am Fahrzeug)
  • fahren im Stadtverkehr (incl. STOP-Schilder und Verbotszeichen)
  • fahren in einer 30er Zone
  • Grundfahraufgaben (z.B. zehn Meter geradeaus rückwärts)
  • verbinden oder trennen eines Traktor-Zuges

Ausbildungskosten

Die Ausbildungskosten werden maßgeblich von der Anzahl der Fahrstunden beeinflusst. Die Ausbildungskosten setzen sich zusammen aus

  • dem Grundbetrag,
  • der Anzahl der Übungsfahrten,
  • den Kosten für die Vorstellung zur theoretischen Prüfung,
  • den Kosten für die Vorstellung zur praktischen Prüfung und
  • dem Lehrmaterial.

Für den Erwerb der Fahrerlaubnis Klasse T entstehen weitere externe Kosten für:

  • Antrag auf Fahrerlaubnis (zu stellen beim zuständigen Straßenverkehrsamt)
  • Sehtest (bieten wir im eigenen Hause an)
  • biometrisches Passfoto
  • Lehrgang Erste Hilfe
  • Prüfkosten an den TÜV

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