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Definition

Krafträder (Zweiräder, auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von mehr als 50 ccm oder mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h.
Dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und mit einer Motorleistung von über 15 kW oder einen Hubraum von über 50 ccm bei Verbrennungsmotoren.

Mindestalter

  • ab 20 Jahre – für Krafträder bei zweijährigem Vorbesitz der Klasse A2 (dann ist zum Aufstieg nur eine praktische, keine theoretische Prüfung erforderlich)
  • ab 21 Jahre – für dreirädrige Kfz mit mehr als 15 kW
  • ab 24 Jahre – für Krafträder bei Direkteinstieg

Ausbildungsbeginn

Frühestens mit 19,5 Jahren (siehe Mindestalter).

Einschluss der Klassen

A1 und A2

Voraussetzungen

  • biometrisches Passfoto
  • Sehtest
  • gültiger Personalausweis
  • Lehrgangsbescheinigung Erste Hilfe (nur bei Ersterteilung einer Fahrerlaubnis)

Theoretische Ausbildung

Gesetzliche Mindestforderung bei Direkteinstieg mit 24 Jahren:

  • zwölf Doppelstunden Grundunterricht bei Ersterwerb
  • vier Doppelstunden klassenspezifischer Unterricht

Hinweis: Sofern Sie die Fahrerlaubnisklasse A2 über zwei Jahre besitzen, entfällt die theoretische Ausbildung und Prüfung.

Den Grundstoff können Sie in jeder unserer Fahrschulen besuchen.
Der klassenspezifische Stoff wird in Lingen, In den Sandbergen 20,

  • montags um 20.30 Uhr

angeboten.

Praktische Ausbildung

Gesetzliche Mindestforderung bei Direkteinstieg:

  • Übungsfahrten (Anzahl liegt an den persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten)
  • fünf Überlandfahrten, vier Autobahnfahrten, drei Dämmerungs-/Dunkelfahrten

Gesetzliche Mindestforderung bei Aufstiegsprüfung, nur bei Erweiterung von
– A1 auf A, oder
– A2 auf A unterhalb von zwei Jahren Vorbesitz der Klasse A2

  • Übungsfahrten (Anzahl liegt an den persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten)
  • drei Überlandfahrten, zwei Autobahnfahrt, zwei Dämmerungs-/Dunkelfahrten

Gesetzliche Mindestanforderung bei Aufstiegsprüfung
– A2 auf A mit Vorbesitz der Klasse A2 über zwei Jahre

  • Übungsfahrten (Anzahl liegt an den persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten)

Theoretische Prüfung

Dauer: unbegrenzt.

Anzahl Fragen Ersterwerb: 30 (20 Grundfragen + zehn klassenspezifische Fragen)
Maximale Fehlerpunktzahl: 10 bei Ersterwerb

Praktische Prüfung

Dauer: 60 Minuten.
Inhalte, die vorkommen können und somit beherrscht werden müssen:

  • fahrtechnische Vorbereitung (Kontrollen am Fahrzeug)
  • fahren im Stadtverkehr (inkl. STOP-Schilder und Verbotszeichen)
  • fahren in einer 30er Zone
  • befahren einer Kraftfahrstraße
  • befahren eines verkehrsberuhigten Bereichs
  • Grundfahraufgaben (kl. Slalom, gr. Slalom, ausweichen mit abbremsen, ausweichen ohne abbremsen, abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung, Stopp and Go, Schrittgeschwindigkeit geradeaus, Kreisfahrt)
  • anfahren in einer Steigung (mit oder ohne Handbremse)

Ausbildungskosten

Die Ausbildungskosten werden maßgeblich von der Anzahl der Fahrstunden beeinflusst.

Die Ausbildungskosten setzen sich zusammen aus

  • dem Grundbetrag,
  • der Anzahl der Übungsfahrten,
  • den fünf Überlandfahrten, den vier Autobahnfahrten, den drei Dämmerungs- / Dunkelfahrten,
  • den Kosten für die Vorstellung zur theoretischen und praktischen Prüfung und
  • dem Lehrmaterial.

Für den Erwerb der Fahrerlaubnis Klasse A (begrenzt) entstehen weitere externe Kosten für:

  • Antrag auf Fahrerlaubnis (zu stellen beim zuständigen Straßenverkehrsamt)
  • Sehtest (bieten wir im eigenen Hause an)
  • biometrisches Passfoto
  • Lehrgangsbescheinigung Erste Hilfe (sofern noch keine Fahrerlaubnis vorhanden)
  • Prüfkosten an den TÜV

Häufig gestellte Fragen

Stufenführerschein bedeutet, dass man für einen Zeitraum von jeweils zwei Jahren Erfahrungen auf einem Fahrzeug mit einer geringeren Motorleistung sammelt, bevor man in die nächste Leistungsklasse aufsteigt. Beim ersten Führerschein A1 oder A2 muss sowohl eine theoretische als auch eine praktische Ausbildung mit anschließender Prüfung erfolgen. Für den nächsten Aufstieg ist dann nur noch eine zeitlich reduzierte praktische Prüfung vorgeschrieben. Die Dauer der Prüfung beträgt in diesen Fällen 40 Minuten. Es besteht hierbei keine Ausbildungspflicht seitens der Fahrschulen, dementsprechend muss auch keine Ausbildungsbescheinigung zur praktischen Prüfung vorgelegt werden.

Natürlich empfiehlt es sich, vor der praktischen Prüfung die Erfahrungen der Fahrschule zur Kontrolle der eigenen Fähigkeiten und zur Korrektur von eingeschlichenen Fehlern zu nutzen. Auch aus finanzieller Sicht ist die Investition in ein paar Übungseinheiten gegenüber einer eventuell nicht bestandenen Prüfung und verlorener Gebühren zu bevorzugen.

  • Stufe 1: A1 11 kW (15 PS), Mindestalter: 16 Jahre
  • Stufe 2: A2 35 kW (48 PS), Mindestalter: 18 Jahre
  • Stufe 3: A keine Beschränkung mehr, Mindestalter Zweirad: 20 Jahre, Dreirad: 21 Jahre

Der Stufenführerschein kann mit der Stufe 1 oder 2 begonnen werden.

Wenn du von Anfang an am Stufenführerschein teilgenommen hast, mit 16 Jahren Klasse A1 und mit 18 Jahren Klasse A2, dann kannst du mit 22 Jahren die Aufstiegsprüfung zur Klasse A absolvieren.

Grundsätzlich die vollständige Schutzkleidung. Für die Ausbildung stellen wir diese zur Verfügung, inklusive Airbag-Weste. Aus hygienischen Gründen empfehlen wir allerdings, dass du mit knöchelhohen Schuhen zur Fahrstunde kommst. Des Weiteren ist es sinnvoll, sich für kleines Geld eine Sturmhaube zu besorgen, denn die Helme wurden auch schon von anderen Fahrschülern getragen.

Grundsätzlich ja, wenn Sie den Prüfungsanforderungen entspricht. Allerdings bedenke: Was ist, wenn du einmal (z. B. bei den Grundfahraufgaben) ausrutscht und dein Helm verkratzt oder die Hose oder Jacke ein Loch hat? Für diese Art von Schäden können wir dann leider nicht aufkommen.

Grundsätzlich ja, aber Du brauchst eine Versicherungsbestätigung deiner Haftpflichtversicherung, dass das Motorrad zu Fahrschulzwecken eingesetzt werden darf. Die Kostenersparnis beträgt dann etwa fünf Euro pro Fahrstunde.

Ja, alle Fahrschüler sind bei uns unfallversichert. (Fahrschülerunfallversicherung bei der Fahrlehrerversicherung)


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